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Club der vergesslichen Taucher |
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Von Bauer Michael, Spartenleiter
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Mittwoch, 22. August 2007 |
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19.August 2007 - Tatort Neufeldersee:
Der Taucherei fröhnend trafen sich wiederum zahlreiche Mitglieder an
den Gestaden des besagten Sees, konkret am Areal des Partnerclubs TCA.
Wie gewohnt und in den Annalen der Tauchlehrbücher zu lesen, machte man
sich nach ausführlichen Vorbereitungen (dies umfasst ein
Tauchgangsbriefing bzw. die Erzählungen über Erlebnisse der letzten
Wochen) - sowie Materialpflege und Zusammenbauen (manche erledigen es
gern im Wasser, andere noch an Land) daran, den Weg zum Wasser zu
finden.
Doch ... erstens ... kam es anders und zweitens ... als man denkt ...
Dem ersten fehlte ein Inflatorschlauch für den Trockentauchanzug,
zugegebenermassen kein Teil, ohne das das Tauchen leichter wäre.
Ein weiterer fand heraus, dass sein Finimeter aus unerfindlichen
Gründen nicht mehr an der 1. Stufe baumelte, sondern offenbar an diesem
Tage etwas leistungsfaul war und den Sonntag daheim im (trockenen)
Tauchrucksack verbrachte.
Selbiger Taucher stellte trocken fest, wenn schon kein Fini, wozu dann einen Tauchcomputer mitführen ?
Somit blieb auch dieser im wohlig temperierten und trockenen Rucksack einige dutzend Kilometer entfernt.
Doch das war noch lange nicht alles ...
Bekanntermassen verbrauchen Frauen an der Oberfläche zur
artspezifischen Kommunikation ausreichend viel Luft. Für Taucherinnen
könnte also folgendes Resümee gelten:
Unter Wasser keine Gelegenheit zum femininen Kommunikationsverhalten, daraus folgt: kein Luftvorrat notwendig.
Wozu braucht nun also eine Frau zum Tauchen schon eine Flasche voll mit gepresster Luft ?
Dieser schlechten drei Dinge konnte jedoch 'ein Jemand' Abhilfe schaffen !
Durch seine weise Voraussicht konnten alle Betroffenen ihre Ausrüstung vervollständigen und doch noch tauchen gehen.
Jedoch: Der Teufel schläft auch bei dem 'einen Jemand' nicht ...
Nachdem alle anderen bereits auf dem Weg zum See waren, konnte auch er seine Ausrüstung anlegen und stellte fest:
Geräteflossen ohne Füsslinge sind nicht verwendbar.
Das Oberflächen-Supportteam - Neptun sei Dank - hatte Füsslinge parat;
Die Differenz von 3 Grössen war in dieser Situation kein Hindernis.
Zum Glück - die anderen Taucher warteten ja schon - ist Neopren dehnfähig, somit passen auch Füsse Gr. 43 in 40er-Füsslinge.
Poseidon empfing die vergesslichen Vier mit wohltemperiertem (24°C)
Wasser und der Ansicht grosser Karpfen und massenhaft vieler Hechte.
Doch nach 40 Minuten und der Rückkehr der Taucher konnte ein seltsames Phänomen des Negativwachstums beobachtet werden.
Nicht nur die Zehen hatten sich (ängstlicherweise ?!) eingerollt, auch die um 3 Nummern zu kleinen Füsslinge passten perfekt.
Das Oberflächensupport-Team machte sich inzwischen sehr nützlich,
startete den Griller und versorgte die vergesslichen Taucher mit
ausreichend mit KNOBLAUCH mariniertem Fleisch und Salaten -
bekanntermassen als vorbeugende Massnahme gegen Vergesslichkeit bei
allen zukünftigen Tauchaktivitäten (so mancher meinte auch: Anti-Alzi
unter Wasser ...)
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