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Der Weissensee gilt als der reinste Badesee der Alpen, liegt auf einer Höhe von 930 m über NN, ist 11,65 km lang, hat eine Fläche von 6,5 km2 und ist maximal 99 m tief.
Die Wasserversorgung erfolgt überwiegend über Grundwasser; Bäche tragen nur einen kleinen Teil des Wassers ein. Das Tal und das Seebett wurden von Gletschern ausgeschürft, dies ist auch heute noch gut zu erkennen. All dies sind Gründe um einmal an den Weissensee zu fahren; aber man kann dort auch tauchen ?
Am 31. Juli besuchte ich zusammen mit Johannes die Tauchschule Easydive
und unternahm von dort aus zwei Tauchgänge. Zum ersten Tauchplatz mit
Namen Erker wurden wir mit einem alten Kleinbus gefahren.
Dieser Platz
ist durch den Schwemmkegel eines kleinen Bergbachs und durch Schilfufer
gekennzeichnet. Unter Wasser waren große, in den See gefallene und
eingeschwemmte Bäume zu erkunden in deren bewachsenen Ästen große Hechte
standen. Des weiteren begegneten wir einem Schwarm Aitel, die Tiere
waren circa 40cm lang. Das Wetter war sonnig, der See an der Oberfläche
20 Grad kühl und die Sicht unter Wasser war gut.
Am Nachmittag machten
wir einen zweiten Tauchgang direkt vom Gelände des Strandbades aus. Dort
waren große Flächen mit Armleuchteralgen, kleinere Fische wie Rotaugen,
kleine Flußbarsche und Hechte sowie ein Teichrosendickicht zu sehen;
die Sicht war hier eher mäßig. Von der Tauchbasis wurden wir
professionell und gut betreut. Am nächsten Tag war ich bei Sonnenschein
in kristallklarem Wasser schnorcheln.
Hechte, Schleien, tauchende
Wasservögel und Teichrosen waren zu bewundern.
Mein Fazit: Leider eine etwas lange Anfahrt, dafür aber eine
überwältigende Landschaft, schöne Tauchgänge mit Johannes und erholsame
Spaziergänge mit Agnes, gutes Essen und eine preiswerte Unterkunft
(Frühstückspension). Alles in allem ein gelungenes Wochenende für alle
Teilnehmer/innen. Mal sehen wann sich eine Gelegenheit ergibt, an den
Weissensee zurückzukehren.
Ein paar Impressionen finden sich in der Photogalerie
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