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Flusstauchen in der Traun |
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Von Finsterwalder Rudolf
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Donnerstag, 11. Oktober 2007 |
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Folgend
ein Bericht über ein außergewöhnliches Tauchrevier, denn ich konnte am
Ende August 2007 eine günstige Gelegenheit nutzen und die
Flusstauchbasis
Traunfall besuchen.
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Traunfall (1)
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Der erste Tauchgang wurde nahe der Basis im Staubereich der Traun
unternommen. Auffallend ist das bräunliche Wasser, Lichteffekte (1), die
durch die einfallenden Sonnenstrahlen erzeugt werden, bizarre Felsen
und Fischarten die man sonst nicht zu sehen bekommt. Der Tauchgang
führte in 3 bis 11m Wassertiefe mehrfach um eine kleine Insel herum.
Dort sind kleinere Höhlen, ein durch das Anstauen des Wassers
versunkenes kleines Gebäude, eine starke unterseeische Quelle und viele
verkeilte Baumstämme (4) zu bewundern.
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Baumstämme (4)
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Unter den wenigen Fischen, die
beobachtet werden konnten, waren eine
größere Barbe (2) und ein Aitel (3).
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| Barbe (2) |
Aitel (3)
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Mittags wurde von der Basis 'Scubing' (Schnorcheln im strömenden Fluss)
angeboten. Ein kleines Abenteuer das mit unvergleichlichen Ansichten
belohnte. Aus knapp 5m Höhe wurde unterhalb der Staustufe in die dort
8m tiefe Traun gesprungen. An dieser Stelle ist der Fluss durch
reichlich zufliesendes Quellwasser besonders klar aber auch um einige
Grad kühler.
Ein Tauchlehrer führte uns sicher über
Unterwasserschluchten (6) und Stromschnellen hinweg.
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Unterwasser-
schluchten (6)
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Ich hatte zwar die Kamera
mitgenommen und es gelangen einige Schnappschüsse von Saibling (7),
Regenbogen- (8) und Bachforelle (9) – von einer nochmaligen Mitnahme
der Kamera würde ich jedoch absehen. Die Gefahr einer Beschädigung bzw.
eines Verlustes ist gegeben.
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| Regenbogenforelle (8) |
Saibling (7, oben)
Bachforelle (9, unten)
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Insgesamt wurde eine Strecke von 4
Flusskilometern in 85 Minuten zurückgelegt und dies obwohl unterwegs
eine Stromschnelle zu Fuß umgangen werden musste.
Nach Beendigung der
Tour wurde die Gruppe mit einem Kleinbus abgeholt und zur Basis
zurückgefahren.
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Leicht erschöpft aber immer noch unternehmungslustig wurde am
Nachmittag ein zweiter Flusstauchgang unternommen. Dazu wurden mehrere
Taucher Flussaufwärts gefahren um dann dort in die Traun zu steigen.
Die Strömung war in diesem Bereich nur schwach. Neben einigen sehr
großen Hechten, Barschen und Barben waren versunkene Wehranlagen (5) zu
sehen.
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Wehranlagen (5)
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Insgesamt ein gelungener Tauchtag. Mit den Leistungen der Basis war ich
sehr zufrieden. Mir wurde gesagt dass der Oktober der beste Monat zum
Flusstauchen wäre – eine Voranmeldung sei aber ratsam. Eine
Eigendarstellung der Basis findet sich unter www.flusstauchen.at . |
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