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Mitte Oktober 2008 planten wir ein Kulturwochenende in Krumau an der Moldau (Cesky Krumlov) im tschechischen Südböhmen.
Nicht
nur als UNESCO-Weltkulturerbe, sondern auch bekannt durch den
Aufenthalt des österr. Malers Egon Schiele, lädt Cesky Krumlov als eine
der schönsten Kleinstädte Europas mit wunderschöner Altstadt,
mittelalterlichen Bauten und Häusern aus der Renaissance-Zeit und dem
Schloss der Adelsgeschlechter Eggenberg, Rosenberg und Schwarzenberg zu
einem Aufenthalt ein.
Nach der Abfahrt in Wien am
Freitag-Vormittag Richtung tschechischer Grenze und Passierens derselben, kamen
wir plötzlich bei anfangs guten navigatorischen Künsten von Lovi - ein kleiner
Aussetzer wegen einer tschechischen Karte von anno 1979 gilt als Ursache - wieder
zur Grenze nach Österreich.
Doch dank einer, in den unendlichen Weiten einer
Frauenhandtasche heraus gekramten Straßenkarte - von der niemand etwas ahnte -
ging es dann doch noch recht flott weiter nach Krumau, wo wir ca. um 13 Uhr
ankamen.
Die Unterkunft Namens VODITRISK- etwas
außerhalb der Stadt - war neu adaptiert und die großzügigen Zimmer sehr
gemütlich ausgestattet. Nach dem Bezug der Zimmer waren wir schon das erste Mal
unterwegs in die Stadt.

Lovi versuchte krampfhaft, ein Lokal seiner
Erinnerung zu finden. Nach zwei Stunden und einigen Kilometern zu Fuß gelang
ihm dies auch und mit Mühe konnten wir noch das Wachsfigurenkabinett, welches
wir wegen der ausgiebigen Lokalsuche mehr oder weniger durch Zufall entdeckten,
besichtigen.
Abends erreichte Fam. Hellwein das Quartier, so konnten wir uns zu sechst unser
wohlverdientes Abendessen gönnen.
2. Tag
Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es bei
herrlichem Wetter (prachtvoller Sonnenschein) durch den Burggarten zum Wehrturm und natürlich auch
hinauf. Letzteres verweigerten die Lovis. Nach x – Stufen wusste man auch
warum.
 
Allerdings
wurden die Stufensteiger für alle Mühen und Anstrengungen durch die Aussicht
von oben reichlich belohnt und man sah wunderschön die mäandrierende
Moldau.Nach einer kleinen Erfrischung am Ufer derselben gingen wir kreuz und
quer durch Krumau und konnten uns an einigen Sehenswürdigkeiten erfreuen. Unter
anderem wurde gerade eine Regatta mit Kajaks, Kanus und Schlauchbooten
durchgeführt, wobei nach der Siegerehrung ein Spektakel mit alten Waffen wie
Hellebarden, Pistolen aller Kaliber und auch einer alten Kanone abgehalten
wurde. Wir verstanden zwar kein Wort, aber trotzdem unterhielten wir uns
köstlich. Danach wieder eine kleine Erfrischung und ab zu dem beim
Stadtrundgang entdeckten Lokal mit uralten Werbetafeln.
 
3. Tag
Wir genossen wiederum das unvermeidlich
opulente Frühstück - und danach ging es nach HLUBOKA zum ZAMEK HLUBOKA
(Schloß). In die Vergangenheit eintretend, staunten wir über den Reichtum und
auch über die Lebensart sowie die Lebensfreude vergangener Zeiten. Danach ging
es weiter nach OHRADA zum Jagdschloss der Loveckys (LOVECKY ZAMEK), welches
leider nicht besichtigt werden konnte. Aber den angeschlossenen Tierpark
genossen wir sehr lange - Mittagessen inklusive. Danach Rückfahrt mit
Zwischenstopp in Budweis und anschließendes letztes Abendmahl in “unserem“
Lokal.
 
4. Tag
Letztes Frühstück, leider! Nach Kofferpackens
und Auscheckens Abfahrt nach ZLATA KORUNA. Besichtigen des Klosters von außen
und der dazugehörigen Parkanlage von innen. Weiterfahrt nach TELC, wo uns auch
ein wunderschöner Park zum Flanieren eingeladen hat. Besichtigung des
Hauptplatzes und ein bisschen einkaufen und Sorge für das leibliche Wohl,
sprich wir haben wieder einmal gut gegessen. Abfahrt nach Hause, ohne
Zwischenfall, denn heimwärts finden wir immer - und von überall :-)
 
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