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Am 16. April 2011 wurden Neopren und Schnorchel gegen Turnschuhe und Radtrikot getauscht und eine Gruppe von neun wackeren Outdoor-Freaks (Chris H., Christian L., Eva L., Eva W., Gaby, Irene, Michael, Peter und Walter) traf sich in Inzersdorf im Süden Wiens. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Herrn Präsidenten mit dem Hinweis, "die am nähesten Wohnenden müssen auch immer die Letzten sein", wurde der Startschuss zur fröhlichen Radltour gegeben.
Mit mehr oder minder rollendem Material 'schwer' bewaffnet, warf sich die illustre Runde in den manchmal mehr, oftmals weniger weichen Sattel und die Pedale wurden heiß getreten. Gleich zu Beginn wollte man(n) sich von der Gruppe absetzen, letzten Endes jedoch sind wir aber doch alle Herdentiere und im Rudel ging es auf dem Thermenradweg Richtung Kottingbrunn.
Erstes Etappenziel sollte die Jausenstation am Weg sein. Über Wald und Wiesen, quer durch die Ortschaften kamen wir nach ca. 1 Stunde auch fast umfall-frei dort an (Zitat Walter: "Da Lovi hot scho wieder gschaut, wo der nächste Keller ist ..."). Aber nur um dann entsetzt festzustellen, dass außer den Tischen und Bänken an der Jausenstation nichts zum Verweilen eingeladen hat. Es hiess also, von Schnitzel und Co als Wegstärkung weiter zu träumen.
Nach einer kurzen Trink-/Ver-/Entsorgungs-/sonstiges –Pause UND bevor der anfängliche Unmut das Weiterfahren betreffend zu laut wurde, schwang sich die Gruppe wieder in den Sattel.
Um just wieder abzuschwingen als ein "Na geh, i hob an Potsch’n" ertönte. Frischer Wind für alle Verschwörungstheoretiker, die dahinter Sabotage vermuteten um ein weiteres Fortkommen der Gruppe zu verhindern. Muss man ja schließlich alle Distanzen auch wieder zurück radeln.
Wieder einmal hatte Christian L. in punkto technische Ausstattung die Nase vorne und packte den Werkzeugkoffer aus. Flugs war der Bösewicht gefunden, der Chris H. die Luft wegnahm. Obwohl der Drang, in das nahe Gewässer zu steigen, doch sehr groß war, tauchte nur der Schlauch darin unter. Undichte Stelle somit gefunden, diese geflickt, getestet und schon war alles wieder gut, der Heimweg im Sattel gerettet.
Bestens erholt ging es weiter bis nach Guntramsdorf, wo nach einem kurzen Einkehrschwung der Rückweg angetreten wurde. Nach einer gemütlichen Heimfahrt wurde der gelungene Tag noch mit einem mehr als gelungenen Essen beim Wirt nebenan gekrönt.
Wiederholung durchaus möglich … GUT LUFT (für Mensch, Maschine und Schlauch) :-)
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