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09/2008: Cluburlaub Korcula
Von Nebenführ Walter   
Mittwoch, 15. April 2009

 

Mit 'Der Sonne entgegen ...' als Motto machten sich 15 TeilnehmerInnen, Club-Präsident mit Frau und Mutter, Christian und Eva L., Eva und Peter W. (die Winkys), Sylvia F. und Wolfgang E., Gernot S., Silvia C. und Harald J.; als Clubgäste waren dabei Ingrid P., Ernst P. und Euer Schriftsteller „Walter – Mörwald“ auf, die kroatische Adriainsel Korcula vor der Küste Süddalmatiens zu besuchen.

Die Anreise erfolgte mit dem PKW. Christian, unser „Vizepräse“ und ich fuhren gemeinsam im Kleinkonvoi. Nachdem wir Split erreichten, ging die Reise weiter via Fähre von Split nach Vela Luka auf der grünen Insel Korcula. Vom Hafen waren es dann nur noch 5 km zum Quartier.

Der Rest der Gruppe langte „Zug um Zug“ in unserem Quartier, einem gediegenen Wohnhaus in der Bucht von Gradina, ein. Ein Teil der Gruppe, die sogenannten „drei von der Tankstelle“ wohnten in der Nähe unserer Tauchbasis in Grscica. Die Winky´s campierten wild, wie immer.
Doch noch bevor die ersten Tauchgänge stattfanden, hatten wir schon einen Verletzten zu beklagen, da Christian L. sich beim Holz hacken versuchte.

Die für die sanitätsdienstliche Oberflächenbetreuung befugte „Kinderkrankenschwester“ Silvia, konnte jedoch einen bleibenden Schaden abwenden und so war der weitere Urlaub vorerst gerettet. Weitere Verletzungen und ambulante Spitalsaufenthalte erfolgten durch Begegnungen mit Wildtieren, so führte eine Kontaktaufnahme mit ca. 20 Deka Katze dazu, dass Christian L –wieder Christian-, Eva L. und Ingrid P. sich zerkratzt und zerbissen einer ärztlichen Prüfung unterziehen mussten.


Aber nun zum Grund unseres Aufenthaltes, dem Tauchen.
Fast täglich fuhren wir über Blato nach Gradina zu der durch Neno geführten Tauchbasis. Die Basis war gewöhnungsbedürftig aber sonst OK, der Chef – des Einmannbetriebes – verstand sein Handwerk und ging auch auf unsere besonderen Wünsche ein. Wenn weit und breit kein Hindernis zu sehen war, durfte unser – allseits geliebter – Präsident auch an das Bootsruder. Die Unterwasser - Topographie war sensationell und ich glaube noch keiner der Gruppe hat in der Adria schon schönere Tauchplätze gesehen. Neben zahlreichen Fischschwärmen, Höhlen unter und über dem Meeresspiegel,  tat sich auch noch jenseits der 20 m eine schöne Unterwasserlandschaft bei hervorragender Sicht auf, daher mussten die bekannten „Tiefenjäger“ stets eingebremst werden. Peter, Christian, Eva und ich retteten 6 Bärenkrebse aus einen alten Fischernetz, dass sich am Grund verfangen hatte. Nach der Rettungsaktion mussten wir eine ganze Weile gegen die Strömung tauchen bis wir unser Boot erreichten.  
Randbemerkung: ich durfte die Krebse nicht zum Grillen einladen.

Leider änderte sich in der  2. Urlaubswoche das Wetter. Eine Bora sorgte dafür, dass die Temperatur fiel und es merklich kühler wurde. Nun gingen nur mehr die „harten Mädels und Burschen“ tauchen. Es war wellig und die Temperatur an Bord des spartanischen Bootes war äußerst ungemütlich. In dieser Zeit war die Wassertemperatur eine Erholung, da einem das Wasser wärmer als die Luft vorkam.  
Aber wir wollen ja nicht jammern und so stellte sich in der letzten Urlaubswoche auch wieder Wetterbesserung ein und als eines der Highlights begegneten wir einer Delphinschule.


Das Essen war jeden Tag ein Erlebnis, wahrscheinlich, da ich, wie gewohnt entweder selbst für das Garen, Kochen und dgl. der Speisen sorgte oder meinen Helfern die richtigen Anweisungen gab. Auf dem gemieteten Grundstück, gab es ein eigenes Grillhäuschen, somit hielten sich Ausflüge in Restaurants, Beisln und dergleichen im Rahmen. Zweimal wurden wir durch Neno mit Fisch vom Grill verwöhnt.

Obwohl wir einen Großteil der Verpflegung bereits vorab in Wien besorgt haben, ist festzustellen, dass die lokal ansässigen Supermärkte gut bestückt sind und es dadurch zu keinerlei Versorgungsproblemen kam. Ein so genanntes Leckerli für zwischendurch waren die Sardellen mit Oliven, Knoblauch und Weißbrot.

Um auch der Kultur Genüge zu tun, besichtigten wir die Hafenstadt Korcula. Angeblich der Geburtsort von Marco Polo. Bereits die Hinfahrt war ein Erlebnis – um nach Korcula zu gelangen, mussten wird die gesamte Insel queren –,  da wir durch nette Dörfer, entlang von Weingärten und Olivenhainen fuhren. So nebenbei sei erwähnt, dass die Insel im Landesinneren relativ hügelig ist. Einigen unserer Gruppe war dies nicht Kultur genug und sie besuchten mit dem Schnellboot Dubrovnik.

Die drei Urlaubswochen waren schnell vorbei und es ging wieder in Richtung Wien. Die Rückreise wurde uns durch das mit unserer Abreise eintretende miese Wetter einerseits erleichtert, andererseits sorgte die Bora dafür, dass die Autobahn gesperrt werden musste und wir durch das Landesinnere geleitet wurden, dies führte natürlich zu einem erheblichen Zeitverlust und so konnten wir die lange vor uns mit dem Wohnmobil gestarteten Winky´s nicht mehr einholen.
Ich bin sicher, dass einige von uns nicht das letzte Mal hier waren.

Fotos von unserer Reise nach Korcula finden sich in der Photogalerie

 
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