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Mit 'Der Sonne entgegen ...' als Motto machten sich 15
TeilnehmerInnen, Club-Präsident mit Frau und Mutter, Christian und Eva
L., Eva und Peter W. (die Winkys), Sylvia F. und Wolfgang E., Gernot S., Silvia C.
und Harald J.; als Clubgäste waren dabei Ingrid P., Ernst P. und Euer
Schriftsteller „Walter – Mörwald“ auf, die kroatische Adriainsel
Korcula vor der Küste Süddalmatiens zu besuchen.
Die Anreise erfolgte mit dem PKW. Christian, unser „Vizepräse“ und ich
fuhren gemeinsam im Kleinkonvoi. Nachdem wir Split erreichten, ging
die Reise weiter via Fähre von Split nach Vela Luka auf der grünen
Insel Korcula. Vom Hafen waren es dann nur noch 5 km zum Quartier.
Der Rest der
Gruppe langte „Zug um Zug“ in unserem Quartier, einem gediegenen
Wohnhaus in der Bucht von Gradina, ein. Ein Teil der Gruppe, die
sogenannten „drei von der Tankstelle“ wohnten in der Nähe unserer
Tauchbasis in Grscica. Die Winky´s campierten wild, wie immer.
Doch noch bevor die ersten Tauchgänge stattfanden,
hatten wir schon einen Verletzten zu beklagen, da Christian L. sich
beim Holz hacken versuchte.
Die für die sanitätsdienstliche Oberflächenbetreuung
befugte „Kinderkrankenschwester“ Silvia, konnte jedoch einen bleibenden
Schaden abwenden und so war der weitere Urlaub vorerst gerettet.
Weitere Verletzungen und ambulante Spitalsaufenthalte erfolgten durch
Begegnungen mit Wildtieren, so führte eine Kontaktaufnahme mit ca. 20
Deka Katze dazu, dass Christian L –wieder Christian-, Eva L. und Ingrid
P. sich zerkratzt und zerbissen einer ärztlichen Prüfung unterziehen
mussten.
Aber nun zum Grund unseres Aufenthaltes, dem Tauchen.
Fast täglich
fuhren wir über Blato nach Gradina zu der durch Neno geführten
Tauchbasis. Die Basis war gewöhnungsbedürftig aber sonst OK, der
Chef – des Einmannbetriebes – verstand sein Handwerk und ging auch auf
unsere besonderen Wünsche ein. Wenn weit und breit kein Hindernis zu
sehen war, durfte unser – allseits geliebter – Präsident auch an das
Bootsruder. Die Unterwasser - Topographie war sensationell und ich
glaube noch keiner der Gruppe hat in der Adria schon schönere
Tauchplätze gesehen. Neben zahlreichen Fischschwärmen, Höhlen unter und
über dem Meeresspiegel, tat sich auch noch jenseits der 20 m eine
schöne Unterwasserlandschaft bei hervorragender Sicht auf, daher
mussten die bekannten „Tiefenjäger“ stets eingebremst
werden. Peter, Christian, Eva und ich retteten 6 Bärenkrebse aus einen
alten Fischernetz, dass sich am Grund verfangen hatte. Nach der
Rettungsaktion mussten wir eine ganze Weile gegen die Strömung tauchen
bis wir unser Boot erreichten.
Randbemerkung: ich durfte die Krebse nicht zum Grillen einladen.
Leider änderte sich in der 2. Urlaubswoche das Wetter. Eine Bora
sorgte dafür, dass die Temperatur fiel und es merklich kühler wurde.
Nun gingen nur mehr die „harten Mädels und Burschen“ tauchen. Es war
wellig und die Temperatur an Bord des spartanischen Bootes war
äußerst ungemütlich. In dieser Zeit war die Wassertemperatur eine
Erholung, da einem das Wasser wärmer als die Luft vorkam.
Aber wir wollen ja nicht jammern und so stellte sich in der letzten
Urlaubswoche auch wieder Wetterbesserung ein und als eines der
Highlights begegneten wir einer Delphinschule.
Das Essen war jeden Tag ein Erlebnis, wahrscheinlich, da ich, wie
gewohnt entweder selbst für das Garen, Kochen und dgl. der Speisen
sorgte oder meinen Helfern die richtigen Anweisungen gab. Auf dem gemieteten Grundstück, gab es ein eigenes Grillhäuschen, somit
hielten sich Ausflüge in Restaurants, Beisln und dergleichen im
Rahmen. Zweimal wurden wir durch Neno mit Fisch vom Grill verwöhnt.
Obwohl wir einen Großteil der Verpflegung bereits vorab in Wien besorgt
haben, ist festzustellen, dass die lokal ansässigen Supermärkte gut
bestückt sind und es dadurch zu keinerlei Versorgungsproblemen kam. Ein
so genanntes Leckerli für zwischendurch waren die Sardellen mit Oliven,
Knoblauch und Weißbrot.
Um auch der Kultur Genüge zu tun, besichtigten wir die Hafenstadt
Korcula. Angeblich der Geburtsort von Marco Polo. Bereits die Hinfahrt
war ein Erlebnis – um nach Korcula zu gelangen, mussten wird die gesamte
Insel queren –, da wir durch nette Dörfer, entlang von Weingärten und
Olivenhainen fuhren. So nebenbei sei erwähnt, dass die Insel im
Landesinneren relativ hügelig ist. Einigen unserer Gruppe war dies
nicht Kultur genug und sie besuchten mit dem Schnellboot Dubrovnik.
Die drei Urlaubswochen waren schnell vorbei und es ging wieder in Richtung
Wien. Die Rückreise wurde uns durch das mit unserer Abreise eintretende
miese Wetter einerseits erleichtert, andererseits sorgte die Bora
dafür, dass die Autobahn gesperrt werden musste und wir durch das
Landesinnere geleitet wurden, dies führte natürlich zu einem
erheblichen Zeitverlust und so konnten wir die lange vor uns mit dem
Wohnmobil gestarteten Winky´s nicht mehr einholen.
Ich bin sicher, dass einige von uns nicht das letzte Mal hier waren.
Fotos von unserer Reise nach Korcula finden sich in der Photogalerie
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